Willkommen bei den "Alten Obstsorten"

Urlaub im alten Apfelgarten

Umgeben von Obstbäumen und nicht weit von der Flensburger Förde gibt es mehrere Möglichkeiten für Paare, Familien und Gruppen Urlaub zu machen. Im Garten den Vögeln zu lauschen, ein Rundgang um den Winderatter See mit den Galloways als „Landschaftsgestalter“, Spaziergänge am Naturstrand oder Fahrradtouren in die reizvolle Umgebung können Sie von hier aus direkt unternehmen. Danach kehren Sie in individuell eingerichtete Wohnungen mit allem Komfort zurück.

Unser Urlaubsangebot

Lebendiges Museum

Aus der kleinen aber besonderen Baumschule für alte Obstsorten, die es heute nicht mehr gibt, hat sich im Laufe der Jahre ein präsentables Outdoor Museum entwickelt. So manche Obstsorte, die vom Aussterben bedroht war, hat hier in besonderen Themengärten, reizvollen Gartenstuben, Laubengängen und Quartieren einen Platz für die Zukunft gefunden. Aus einem Muttergarten mit über 700 verschiedenen Obstsorten werden Reiser für den Erhalt der Sorten abgegeben.

Das Pomarium Anglicum

Die alten Obstsorten

Warum wird aus dem „Gelben Eutiner“ ein „Holsteiner Cox“? Die „Grisbirne“, auch „Beurré Gris“ genannt hat viele weitere Namen. Im Pomarium wird sie “Gute Graue“ genannt. Manche der Obstsorten sind nach Familiennamen (Jessenapfel), Herkunft (Schöner von Nordhausen), aber auch die Form (Mönchskopf) oder der Geschmack (Champagnerrenette) haben zu manchmal kuriosen Namen geführt. Im Pomarium kann man viele Beispiele finden.

Zu den alten Obstsorten

Veranstaltungen

Aktuell sind keine Termine vorhanden.

Aktuelles

 

Dieses Büchlein von Meinolf Hammerschmidt mit Zeichnungen von Walter Karberg ist 2019 im Wachholtz Verlag erschienen.

63 Seiten, 12,00 € - im Buchhandel erhältlich.

Wegen dringender Umstrukturierungsmaßnahmen bleibt das Pomarium 2019 für die Öffentlichkeit geschlossen. Es werden keine Veranstaltungen, Apfeltage oder Führungen angeboten. Wir bitten um Verständnis.

Das Pomarium ist um weitere Raritäten von Apfelsorten reicher. Willi Hennebrüder von der Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland übergab Meinolf Hammerschmidt Edelreiser seltener und zum Teil bis vor kurzer Zeit verschollener Apfelsorten. Zu den Raritäten gehören der Edelborsdorfer, erstmals 1175 urkundlich erwähnt, der Deutsche Goldpepping, Doktor Seeligs Orangenpepping, den Willi Hennebrüder in den Niederlanden ausfindig gemacht hat, Himbsels Rambur, der in Bayern wiederentdeckt wurde, ein Weißer Gravensteiner, der um 1880 in Thüringen entstanden ist und der echte Korbiniansapfel. Dieser wurde benannt nach dem bayrischen "Apfelpfarrer" Korbinian Aigner. Korbinian Aigner (1885-1966) war ein oberbayerischer Landpfarrer, ein herausragender Obstkundler und ein aufmerksamer Zeitgenosse, der seine regimekritischen Äußerungen mit Gefängnis- und KZ-Haft bezahlte. Im KZ Dachau züchtete er aus Apfelkernen neue Sorten, die er KZ 1, KZ 2, KZ 3 und KZ 4 benannte. Im April 1945 gelang ihm auf dem Todesmarsch die Flucht. Die Sorte KZ 3 konnte später gerettet werden und wurde nach ihm benannt. Sein Leben lang zeichnete Korbinian Aigner Äpfel und Birnen. Seine liebevoll wie exakt gemalten über 800 Sortentafeln sind heute die Grundlage für pomologische Lexika.

Wir sind ausgezeichnet

Das Pomarium Anglicum und unsere Urlaubsangebote sind ausgezeichnet als "Nachhaltiges Reiseziel".